

Eliane Rutishausers Arbeiten kreisen um den Zusammenprall von persönlicher Innenwelt mit Wirklichkeit – oft auch mit physischem Einsatz. Seit 2018 verbindet sie mit Barbara Naegelin (Basel) eine künstlerische Wahlverwandtschaft: Unter dem Begriff «instabil» forschen sie nach Momenten, in denen Wahrnehmung ins Zittern gerät. Für die Vebikus Kunsthalle entwickeln sie eine Miniserie aus drei Performances – kurze Erschütterungen, die Körper und Geist aktivieren.
Wo sie auch hingeht, hofft Mirja Busch auf schlechtes Wetter. Denn der Regen bringt Pfützen. Und mit denen beschäftigt sie sich seit 15 Jahren. Die Wahlberlinerin experimentiert mit verschiedenen Formen ihrer Archivierung. Ob als fotografische Sammlung, in flüssiger Form, in ethnografischen Beobachtungen oder über Sprache – sie rückt das oft übersehene Phänomen «Pfütze» in den Fokus der Betrachtung und eröffnet so neue Perspektiven. «Nur ein Bruchteil des Regens» heisst Mirja Buschs Ausstellung.
Roland Hotz nennt sich mit Nachdruck Steinbildhauer. Für seine Ausstellung «Geschichtungen (Schichten und Geschichten in und im Stein)» arbeitet er mit diesen Dingen und Begriffen: «Steine» als Vermächtnisse der Urmaterie und Urenergie sowie «Mythen» und «Legenden» als Vermächtnisse der Menschheit. In diesem Spannungsfeld lebt und arbeitet Hotz. «Das Leben muss ihm Stein enthalten sein. – Muss!»
18:30 Uhr + 19:45 Uhr:
Performance von Eliane Rutishauser und Barbara Naegelin (je ca. 20 Minuten)
17:00 – 24:00 Uhr:
Immer wieder zwischendurch poesievolle, überraschende Interventionen von Esther Premru in der Ausstellung von Roland Hotz. Und jederzeit gerne Gespräche mit Besuchenden.
